Listenreich I: 20 Songs für 2020

Bab L’Bluz (Marokko/Frankreich): „Gnawa Beat“
Quelle: youtube
Camané & Mário Laginha (Portugal): „Se Amanhã Fosse Domingo“
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Joy Denalane (Deutschland): „I Believe“
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Electric Jalaba (UK/Marokko): „Daimla“
Quelle: youtube

Erdmöbel (Deutschland): „Beherbergungsverbot“
Quelle: youtube
Yumi Ito (Schweiz/Japan/Polen): „What Seems To Be“
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Bastien Keb (UK): Rabbit Hole“
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Kefaya & Elaha Soroor (Afghanistan/UK): „Jama Narenji“
Quelle: youtube
Awa Ly & Brahim Wone (Frankreich/Senegal): „Mesmerizing“
Quelle: youtube
Bongeziwe Mabandla (Republik Südafrika): „Khangela“
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Gustav Mahler: „Phantasie“ (Jewish Chamber Orchestra Munich)
Quelle: youtube
Masaa (Deutschland/Libanon): „Herzlicht“
Quelle: youtube
Jono McCleery (UK): „Follow“
Quelle: youtube
David Myles & Lydia Persaud (Kanada): „For The First Time“
Quelle: youtube
Sílvia Pérez Cruz (Katalonien): „Tango De La Vía Láctea“
Quelle: youtube

San Salvador (Frankreich): „Fai Sautar“
Quelle: youtube
Oumou Sangaré (Mali): „Kamelemba“
Quelle: youtube
Myles Sanko (UK): „Rainbow In Your Cloud“
Quelle: youtube
Santrofi (Ghana): Odo M’Aba“
Quelle: youtube

Anoushka Shankar feat. Alev Lenz (UK/Indien): „Bright Eyes“
Quelle: youtube

 

Listenreich III: 12 Konzerte für 2020

Feven Yoseph, 23.8. (Foto: Alexandra Heneka)

WINTER

Benjamin Britten: „The Turning Of The Screw“ – Theater Freiburg, 31.1.
Sílvia Pérez Cruz (Katalonien) – Salle du Cercle, Bischheim (F), 13.2.
Kayhan Kalhor (Iran) – Jazzhaus Freiburg, 15.2.
FRÜHLING
Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4 / Glasunow: Violinkonzert (Vadim Repin) – Salle Érasme Strasbourg (F), 6.3.
Awa Ly & Brahim Wone, 18.7. (Foto: Stefan Franzen)

SOMMER

Awa Ly & Brahim Wone (Frankreich/Senegal) – Mensagarten Freiburg, 18.7.
Bab L’Bluz (Frankreich/Marokko) – Mensagarten Freiburg, 16.8.
Yousra Mansour, Bab L’Bluz, 16.8. (Foto: Stefan Franzen)
Yumi Ito (Schweiz/Japan/Polen) – Waldsee Freiburg, 20.8.
Feven Yoseph (Äthiopien/Deutschland) – Waldsee Freiburg, 23.8.
Yumi Ito, 20.8. (Foto: Mayada Wadnomiry)

HERBST

We Stood Like Kings (Belgien) – Waldsee Freiburg, 3.+4.9.
Masaa (Deutschland/Libanon) – ArTik Freiburg, 6.9.
Masaa, 6.9. (Foto: Albert Josef Schmidt)
Shake Stew (Österreich/Deutschland) – E-Werk Freiburg, 25.9.
Peteris Vasks: „Tala Gaisma“ / W.A.Mozart: „Gran Partita“ – Konzerthaus Freiburg, 13.10.
We Stood Like Kings, 3.9. (Foto: Stefan Franzen)

Klangfenster zu den Nachbarkünsten

Sílvia Pérez Cruz
Farsa
(Universal Spain)

Diese Platte hat eine lange Vorgeschichte. Eigentlich wollte Sílvia Pérez Cruz sie bereits im Frühjahr veröffentlichen – als Endresultat ihrer Beschäftigung mit den Nachbarkünsten Theater, Poesie, Tanz und Film, die sich bereits über zwei Jahre hingezogen hatte. Doch dann kam…wir wissen es alle. Und so blieben diese 16 Stücke nochmals ein halbes Jahr im Nirwana hängen, beziehungsweise im Netz, wo viel davon schon zu sehen und zu hören war.

Man könnte davon ausgehen, dass das Teamwork mit den anderen Disziplinen zu einem Konzeptalbum geführt hätte. Doch Farsa gleicht eher einem Kaleidoskop ohne zusammenhängenden dramaturgischen Bogen, selbst innerhalb der vier Kapitel (auf der Doppel-LP, deren Cover oben abgebildet ist, je eine Seite) ist die Variationsbreite so hoch, dass man keine Geschlossenheit in Besetzung, Instrumentation oder Stimmung erkennen kann. Pérez Cruz hat betont,  dass diese Brückenschläge für sie ein Experiment gewesen sind und genau diesen Charakter hat Farsa bis ins Endstadium auch nicht abgelegt.

Was nicht heißen soll, dass mitunter nicht großartige Songs darauf zu finden sind: „Pena Salada“ etwa, der Eröffnungstrack, der mit dem Perkussionisten Aleix Tobias in eine Urschicht spanischer Folklore entführt, oder das jazzige „Estimat“, das genauso eine Komposition aus der Blütezeit des kubanischen Bolero sein könnte. „Todas La Madres Del Mundo“ ist ein wunderbar wiegendes Loblied auf die Kraft der Mutterschaft (ein zweiter, latenter Faden durch das Werk) mit großem Akustikensemble, aufgeladen mit der dramaturgischen Kraft der Streicher und einer Melodie, die Pérez Cruz Stimme so zur Wirkung kommen lässt, wie sie am meisten glänzt – im ruhigen Fluss mit nur ganz spärlichen expressiven Ausbrüchen. In „Mañana“ wiederum ist ihr ein Liebeslied gelungen, dass mitten aus der mexikanischen Terzenseligkeit stammt.

Farsa – CD-Cover

Mit „Grito Pelao“ erreicht Farsa seinen audio-visuellen Zenith: eine grandiose Kollaboration mit dem Gitarristen Mário Mas und der unorthodoxen Flamenco-Tänzerin Rocío Molina (siehe Video unten) – aus dem gemeinsamen Programm von Pérez Cruz mit ihr ist auch der Titel entlehnt. Auch der anschließende Tango ist ein Meisterwurf, featuret nicht nur den Bandoneón-Könner Marcelo Mercadante, sondern auch ein Outro mit Waldhörnern, die hier eine völlig genre-untypische Farbe ins Spiel bringen. Dann allerdings fasert das Geschehen ausgerechnet auf der Danza-Seite ohne rhythmisch klare Linie ins Deklamatorische und Sphärische ab – vielleicht ist dies mein Hauptkritikpunkt am Album: dass Momente der Band-Stringenz einfach zu selten sind.

Versöhnlicher wieder die finale Sektion, dem Kino gewidmet: Wie in „Plumita“ der Flug einer Feder erst mit Oberton-Streichern und dann im Pizzicato-Taumel ausgestaltet wird, geleitet von traumhaft flexiblen Vocals, das ist Sílvia Pérez Cruz in Höchstform. Und mit ihrer Lesart von „The Sound Of Silence“ aus dem Soundtrack zu Álvaro Brechners „La Noche De 12 Años“ hat die Katalanin einen totgenudelten Klassiker  zwar fast neu erfunden – doch die jüngere, gitarristischere Live-Version, die nicht auf Farsa enthalten ist,  hat viel mehr Zunder. Ein bisschen angeklebt wirkt die explosive Rausschmeisser-Milonga, doch man wünscht sich fast ein ganzes argentinisches Album von Pérez Cruz als nächsten Schritt ihrer Karriere, so fantastisch ist das gesungen.

Ich mochte dieses Doppelalbum anfangs nicht sehr, was bei meiner Vorliebe für die Sängerin schon bemerkenswert ist. Immer noch finde ich es sperrig und stellenweise so heterogen, dass es fast auseinanderfällt. Die Klasse vieler einzelner Kapitel ist aber unbestreitbar und selbst ein paar Verklammerungen gewinne ich bei jedem Hören. Und dieser allmähliche Gewinn anstatt unmittelbarer Überwältigung zeichnet ja oft große Meisterwerke aus.

© Stefan Franzen

Sílvia Pérez Cruz: „Grito Pelao“
Quelle: youtube

 

Menorquinisches Multitalent

Foto: Mireia Miralles

Er wuchs mit der Volksmusik Menorcas und der Pyrenäen auf, schulte sich am US-Jazz genauso wie an Ravel, Skrjabin und J.S.Bach.
Marco Mezquida wird von Kollegen der spanischen Presse als „Jahrhundertmusiker“ gelobt. Mit 33 hat er bereits über 20 Alben veröffentlicht, sein Repertoire reicht von Duo-Aufnahmen mit der katalanischen Sängerin Sílvia Pérez Cruz über Solo-Improvisationen und Flamenco-Kollaborationen bis zur jazzigen Trio-Arbeit.

Mit dem kubanischen Cello-Virtuosen Martin Meléndez und derm Schlagwerker Aleix Tobias hat er seine neue Scheibe „Talismán“ eingespielt, über die ich mit ihm gesprochen habe. SRF 2 Kultur bringt meinen Beitrag am Dienstag, den 17.11. in der Sendung „Jazz & World aktuell“ ab 20h, Wiederholung am 20.11. ab 21h.

Hier zu hören im Stream:
https://www.srf.ch/audio/jazz-und-world-aktuell/mit-jodok-hess?id=11859775

Marco Mezquida: „All Of Me“ (live at Palau Barcelona)
Quelle: youtube

Katalanisches in Fernost

Sílvia Pérez Cruz & Marco Mezquida
MA. – Live In Tokyo
(Universal Music Spain)

Ihr neues Band-Album Farsa hat die katalanische Sängerin Sílvia Pérez Cruz wegen der Pandemie in den Herbst verschoben. Stattdessen veröffentlich sie digital nun eine Duo-Arbeit mit dem Landsmann Marco Mezquida am Piano. Vor zwei Jahren hatte ich das Glück, die beiden in Paris zu erleben, deshalb freue ich mich auf dieses Klangsouvenir an den Abend im Café de la Danse, auch wenn dieses hier 20 Monate später im Tokioter Blue Note eingefangen wurde, mit einem allerdings sehr ähnlichen Programm. Nur mit Stimme, Piano und ganz vereinzelt Gitarre ein Repertoire von Música Latina über Jazz und Pop bis zur sakralen Klassik zu bündeln, das kann leicht zum Sammelsurium werden. Nicht bei diesen beiden, die ein homogenes Universum daraus formen.

„MA“ geht auf das japanische Konzept des Raumes und der Stille zwischen zwei Dingen zurück – hier also des Atems zwischen zwei Noten, der Stille zwischen dem Verklingen und der ersten Reaktion der Lauschenden. Davon gibt es in diesem Konzert jede Menge. Wenn es auch noch recht „unauffällig“ mit Liedern aus der Feder von argentinischen und brasilianischen Cantautores eröffnet, geht es recht bald auf ungewöhnliche Pfade: Eine reizende Toy Piano-Miniatur von Radioheads „No Surprises“ und eine fast bluesige, in unterschiedliche Sektionen aufgefächerte Adaption des portugiesischen Volkslieds „Barco Negro“ schaltet das Duo nacheinander, die abgründige mexikanische Melancholiehymne „La Llorona“ wird mit perkussivem Piano vorgetragen. Wie Pérez Cruz‘ Stimme einen Folkklassiker improvisatorisch komplett umkrempeln kann, macht sie mit „The Sound of Silence“ vor, „Siga El Baile“ bringt dann überschäumende Tanzstimmung unters sehr zurückhaltende japanische Publikum. Am verblüffendsten dann das Medley aus Bruckners „Christus Factus Est“, „Lonely Woman“ und My Funny Valentine“: acht Minuten, die religiöse Erhöhung, eruptives Tastengewitter und verletzliche Jazz-Intimität in sich fassen. Das geht schlüssig nur bei solchen zwei Ausnahmetalenten.

Sílvia Pérez Cruz & Marco Mezquida: „Barco Negro“
Quelle: youtube

Saint Quarantine #9: Sílvia en Casa

Foto: Stefan Franzen

Liebe Leute,

die katalanische Sängerin Sílvia Pérez Cruz wird heute Abend um 21h30 deutscher Zeit ein Wohnzimmerkonzert geben. Sílvias Solo-Konzert im elässischen Bischheim war eines der letzten Konzerte, das ich vor dem Virus besuchen konnte. Seit etlichen Jahren begleitet greenbeltofsound ihre Arbeit, und wir sind gespannt auf ihr Soloalbum Farsa, das demnächst erscheinen wird. Erstmals wird sie dann auch in Deutschland touren. Mit ihrer Version von Leonard Cohens „Hallelujah“ sende ich einen Gruß auf die Iberische Halbinsel und denke an die vielen Opfer, die Covid-19 dort bereits gefordert hat.

Sílvia Pérez Cruz: „Hallelujah“
Quelle: youtube

La Música

Die Überschrift zu diesem kleinen Eintrag ist denkbar einfach gehalten. Doch wie wir vorgestern bei einem sehr berührenden Solokonzert im elsässischen Bischheim festgestellt haben, ist das heutige Geburtstagskind mit seinen Liedern und seiner Stimme einfach eine der wunderbarsten, fast allegorischen Verkörperungen der Musik an sich, die man derzeit auf einer Bühne erleben kann. Sie lebt sie mit jeder Faser, mit jedem Ton, mit jedem Atemzug. Auf ein neues Jahr mit einem neuen Album: Feliz cumpleaños, Sílvia!

Sílvia Pérez Cruz: Mañana“ (live)
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Listenreich I: 20 Songs für 2019

Mayra Andrade (Cabo Verde): „Manga“
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Natacha Atlas (Ägypten/B/GB): „Moonchild“
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Blick Bassy (Kamerun): „Ngwa“
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Nils Frevert (D): „Putzlicht“
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Ali Ghamsari (Iran): „Khabar In Ast“
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Asmâa Hamzaoui & Bnat Timbouktou (Marokko): „Foulani“
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Lakou Mizik + 79rs Gang feat. Régine Chassagne & Preservation Hall Jazz Band (Haiti/USA/CAN): „Iko Kreyòl“
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The Lost Words (Schottland): „Charm On, Goldfinch“
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Leyla McCalla (Haiti/USA): „Money Is King“
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Alogte Oho & His Sounds Of Joy (Ghana): „Mam Yinne Wa“
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Sílvia Pérez Cruz (Katalonien): „Plumita“
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Lydia Persaud (CAN): „Honey Child“
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Roseaux feat. Ben L’Oncle Soul (F): „I Am Going Home“
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Céline Rudolph (D/F): „Pearls“
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Lucas Santtana (Brasilien): „Ninguém Solta A Mão De Ninguém“
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Small Island Big Song feat. Charles Maimarosia (Salomonen/Austronesien): „Naka Naka Wara To’o“
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Salvador Sobral (P): „Cerca Del Mar“
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Dudu Tassa & The Kuwaitis (Israel): „Ya Um Al-‚abayah“
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Vampire Weekend (USA): „Harmony Hall“
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Patrick Watson (CAN): „Here Comes The River“
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Listenreich III: 20 Konzerte für 2019

Sílvia Pérez Cruz, Café de la Danse Paris, 7.2.
WINTER
– Sílvia Pérez Cruz &  Marco Mezquida + Quinteto de Cordas (Katalonien) – Cafe de la Danse Paris, 7.2. + 8.2.
– Gyedu Blay-Ambolley (Ghana) – New Morning Paris, 8.2.
– Les Ballets de Monte Carlo (Monaco) – Théâtre des Champs-Elysées Paris, 9.2.
– Mayra Andrade (Cabo Verde) – Moods Zürich, 21.2.

Gyedu-Blay Ambolley, New Morning Paris, 8.2.
FRÜHLING
– JP Bimeni (Burundi/UK) – Schiff Freiburg, 19.3.
– Tonkünstlerorchester, Yutaka Sado (A/JP) – Gustav Mahler, Symphonie Nr.2 – Musikvereinssaal Wien 21.5.
– Franui & Guests (A/Verschiedene) – Festival „Gemischter Satz“, Konzerthaus Wien, 23.5.
– Anna Netrebko u.a. (Verschiedene) –  Umberto Giordano „Andrea Chénier“ – Staatsoper Wien, 24.5.

JP Bimeni, Schiff Freiburg, 19.3.
SOMMER
– Festivalensemble Boswil (Verschiedene) – Gustav Mahler, Das Lied von der Erde – Kirche Boswil 29.6.
– Ali Ghamzari (Iran) – Neumarkt Rudolstadt, 5.7.
– Ivan Vilela (Brasilien) – Theater im Stadthaus Rudolstadt, 7.7.
– Sudan Archives (USA) – Reithalle Riehen, 18.7.
– Andreas Gabriels Verändler (CH) – Museum Tinguely Basel, 30.8.

Ivan Vilela,  Theater im Stadthaus Rudolstadt, 7.7.
HERBST
– Danish String Quartet & Guests (Dänemark/Verschiedene) – Bygningskulturens Hus København, 3. – 5.10.
– Tony Allen (Nigeria/F) – Jazz No Jazz Zürich, 1.11.
– Daniil Trifonov (Russland) – Gewandhaus Leipzig, 7.11.
– Niels Frevert (Deutschland) – Jazzhaus Freiburg, 2.12.
– Arianna Savall Septett (Katalonien/N/D) – Forum Merzhausen, 7.12.
– Orchestre Philharmonique de Strasbourg, Ltg. Josep Pons (F/E) – Gustav Mahler, Symhonie Nr.6 – Palais des Congrès Strasbourg, 13.12.
– SWR Symphonieorchester, Ltg. Teodor Currentzis (D/GR) – Gustav Mahler, Symphonie Nr.9 – Konzerthaus Freiburg, 20.12.
Tony Allen, Jazz No Jazz Zürich, 1.11.
alle Fotos Stefan Franzen, außer Tony Allen Band (Marqs Kurz)

Proyecto Drama


Die katalanische Sängerin Sílvia Pérez Cruz arbeitet seit einem halben Jahr an ihrem interdisziplinären „Proyecto Drama“. Hier koppelt sie Canciones mit Fotografie, Film und Make-Up-Kunst. Ob daraus auch ihre nächste CD entstehen wird?

Das Geheimnis kann ich hier noch nicht lüften – aber heute einmal das 8. Kapitel vorstellen, das im Titel „Grito Pelao“ zum einen anknüpft an ihr ebenfalls interdisziplinäres gleichnamiges Projekt mit der Tänzerin Rocío Molina, sie zum anderen aber zeigt, wie sie mit dem wunderbaren long time companion Mario Más an der Gitarre an Flamenco-Frühzeiten anknüpft – gefilmt im derzeit so turbulenten Barcelona und gerade gestern veröffentlicht.

Sílvia Pérez Cruz & Mario Más: „Grito Pelao“
Quelle: youtube