Listenreich I: 20 Songs für 2017

Blue Rose Code (Schottland) : „Over The Fields“
Quelle: youtube
Cristina Branco (Portugal): „E Às Vezes Dou Por Mim“
Quelle: vevo
Cristobal & The Sea (UK): „Goat Flokk“
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Joy Denalane (Deutschland): „Zuhause“
Quelle: vevo

Alemayehu Eshete & The Polyversal Souls (Äthiopien/Deutschland): „Alteleyeshegnem“
Quelle: youtube
Grèn Sémé (La Réunion): „Hors Sol“
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Matt Holubowski (Kanada): „The Warden & The Hangman“
Quelle: youtube
Iris Electrum (Österreich): „Of Tigers And Owls (No Future, No Past)“
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Awa Ly (Senegal): „Wide Open“
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MC Solaar (Frankreich): „Géopoétique“
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Sílvia Pérez Cruz (Katalonien): „Vestida De Nit“
Quelle: youtube
Sílvia Pérez Cruz & Pájaro (Katalonien/Spanien): „Pequeño Vals Vienés“
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Cemil Qoçgiri (Deutschland/Kurdistan): „Ero Bezar“
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Alejandra Ribera (Kanada): „I Am Orlando“
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Saltland (Kanada): „Light Of Mercy“
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Oumou Sangare (Mali): „Fadjamou“
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Saz’iso (Albanien): „Tana“
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Sun-El Musician feat. Samthing Soweto (Republik Südafrika): „Akanamali“
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Tribalistas (Brasilien): „Baião Do Mundo“
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Trio Da Kali & Kronos Quartet (Mali/USA): „Eh Ya Ye“
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Nah- und fernöstliche Suiten

hawniyazwu wei wang li - overtonesKayhan Kalhor, Aynur, Salman Gambarov & Cemil Qoçgiri
Hawniyaz
Wu Wei & Wang Li

Overtones
(Latitudes/Harmonia Mundi)

Die Philosophie der 2015 gestarteten CD-Serie „Latitudes“ von Harmonia Mundi ist es, Künstler vorzustellen, die durch eine poetische Vision „zu allen Menschen der Welt jenseits von Sprache oder Stil spricht“, so das Label. Im jungen Katalog finden sich in traditionellen Musikformen wurzelnde Interpreten des Nahen Ostens und Asiens, die sich auf zeitgenössisches Terrain wagen: Das chinesische Duo Wu Wei und Wang Li erprobt auf Overtones das Zusammenspiel der Mundorgel Sheng mit der Maultrommel Kouxian, was auch recht anstrengend wird, aufgrund der faszinierenden Lautmalerien verliert man mitunter den dramaturgischen Halt. Hawniyaz, das Quartett um den grandiosen persischen Kniegeigenspieler und die kurdische Sängerin Aynur hat sich auf dem Osnabrücker Morgenland-Festival gefunden. In langen Suiten mit Kamancheh, Stimme, Piano und Langhalslaute forschen sie nach neuen Wegen, wie sich nahöstliche Traditionen gegenseitig durchdringen können, beziehen dabei auch Strukturen abendländischer Klassik und Jazz mit ein. Ein Meisterwerk für alle Ohren, die zu Versenkung in meditative Abläufe bereit sind.

Hawniyaz live auf dem Morgenland-Festival Osnabrück
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