Goodbye UK, it’s hard to die

Es ist ein Tag zum Heulen.
Wenn ihr musikalisch mit mir trauern wollt:

Today is a day of mourning.
If you wanna do some grief work with me:

John Smith: „England Rolls Away“
Quelle: youtube

Genesis: „Dancing With The Moonlit Knight“ (Selling England By The Pound, live 1973)
Quelle: youtube

Transglobal Underground: „London’s Calling“
Quelle: youtube

Kate Bush: „Oh England, My Lionheart“ (live 1979)
Quelle: youtube

Sam Lee: „The Garden Of England“
Quelle: youtube

Ralph Vaughan Williams: „Norfolk  Rhapsody“
Quelle: youtube

ELO: „Last Train To London“
Quelle: youtube
Fairport Convention: „Farewell, Farewell“
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Jazzig-ägyptische Edelsteine

Natacha Atlas
Strange Days
(Whirlwind/Indigo)

Auf bislang nicht oft erkundetem Terrain finden wir Natacha Atlas mit ihrem neuen Werk: Strange Days ist das mit Abstand jazzigste Werk der Weltbürgerin mit ägyptischen Wurzeln. Umgeben von einer Band, in der der obertonverliebte ägyptische Geiger und Song-Mitautor Samy Bishai genauso zu finden ist wie Londons erste Jazzriege (Pianistin Alcyona Mick und Bassist Andy Hamill unter ihnen) überrascht es durchgängig, wie mühelos sie ihre Vokalmäander in die ausladenden improvisatorischen Gebilde einfügt. Auflockernd wirkt eine tänzelnde Bossaminiatur („Sunshine Day“), und mit „Words of A King“ betritt sie auch mal das Reich des süffigen R&B. Mit großem Streichorchester dagegen wird James Browns „It’s A Man’s World“ als nokturne Ballade inszeniert, bevor der umwerfende finale Edelstein „Moonchild“ mit fantastisch herbstlicher Bläsertextur aufwartet. Ohne Zweifel: Natacha Atlas‘ größter Wurf überhaupt.

© Stefan Franzen

Natacha Atlas: „Maktoub“
Quelle: youtube